Was kostet so ein Frettchen?

Ja, die Frage ist vielleicht gar nicht so dumm, wie sie sich anhört. Denn manchmal muss man eben doch die Anschaffung von den Kosten abhängig machen. Natürlich variieren die Kosten je nach Bundesland, Tierarzt, Haltung etc., aber einen Durchschnittswert kann man, denke ich errechnen. Ich versuche dies nun mal anhand meiner Erfahrungen.

 

Zunächst kommt es darauf an, woher das Frettchen stammen soll.

Kauft man ein Tier bei einer Frettchenhilfe, ist dieses meist schon kastriert und kürzlich geimpft. Somit bezahlt man dort eben nicht das Tier als solches sondern eine Schutzgebühr und unterstützt die Hilfe damit. Eine Schutzgebühr liegt meist um die 100Euro.

 

Holt man sich ein Frettchen beim Züchter ist dieses meistens noch unkastriert (da noch zu jung) und je nach Seriosität des Züchters evtl. sogar ungeimpft und ungechippt.

Ein Jungtier kann hier auch um die 150 bis 200 Euro kosten. Hinzu kommen die Kastrationskosten, die sich bei Fähen auf etwa 80 bis 120 Euro, bei Rüden 40 bis 70 Euro belaufen.

 

Der Käfig, vorausgesetzt die Frettchen sollen in der Wohnung leben, sollte selbst gebaut werden, da es keine geeigneten Käfige zu kaufen gibt. Ich rechne hier mal mit ca. 100 Euro, wobei Rohre, Trinknäpfe, Inneneinrichtung nicht mitberechnet sind. Der Bau eines Außengeheges ist natürlich um einiges teurer.

 

Dann sollte auch schon vor der Anschaffung eine Notreserve vorhanden sein. Tierarztrechnungen können schnell mal mehrere 100 € kosten. Wenn das Geld dann nicht sofort verfügbar ist, steht man natürlich dumm da und kann dem Tier keine geeignete Behandlung sichern. Und wer kann damit leben?

 

 

Um die monatlichen Kosten in etwa zu verdeutlichen, habe ich vor einiger Zeit einmal diese Rechnung aufgestellt: